Was ist Fairer Handel?

Was ist Fairer Handel?
„Der Faire Handel ist eine Handelspartnerschaft, die nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter, leistet der Faire Handel einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung.“ (FINE-Definition der vier internationalen Dachorganisationen des Fairen Handels: FLO, IFAT, jetzt: WFTO, NEWS! und EFTA, 2001)
Wie funktioniert Fairer Handel?
Importeure stellen das wichtige Bindeglied zwischen Handel und Verbraucherinnen auf der einen Seite sowie den ProduzentInnen auf der anderen Seite dar. Armutsbekämpfung ist der eigentliche Geschäftszweck von Fair-Handels-Importeuren. Die bekanntesten sind GEPA, EL PUENTE, DWP und BANAFAIR. Sie pflegen direkte Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Das ermöglicht ihnen eine individuelle, je nach Situation angemessene Beratung und Unterstützung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der ProduzentInnen. Die Importeure haben sich nicht nur verpflichtet, internationale Standards des Fairen Handels einzuhalten, sondern setzen sich grundsätzlich für eine Veränderung des Welthandels ein.
Produkte dieser Fair-Handels-Importeure werden in den Weltläden, aber auch Naturkostläden und Supermärkten verkauft. Weltläden sind Fachgeschäfte für Fairen Handel. Neben dem Verkauf fair gehandelter Produkte, leisten Weltläden auch Informations- und Bildungsarbeit und sie beteiligen sich an politischen Kampagnen. Weltläden haben sich zusammengeschlossen im Weltladen-Dachverband, der 1975 als Interessenvertretung der Weltläden und Aktionsgruppen gegründet wurde. Inhaltliche Grundlage für die Arbeit des Dachverbandes und für die Mitgliedschaft ist die Konvention der Weltläden, in dem die Grundkriterien für den Fairen Handel der Weltläden festgeschrieben sind. Mehr Infos unter: www.weltladen.de.
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