Unabhängigkeit der Bauern
Beim Öko- Landbau entstehen wie bei der in den Ländern des Südens traditionellen Landwirtschaft keine Kosten für Mineraldünger, Pestizide oder Saatgut (sogenannte externe Produktionsmittel). KleinbäuerInnen, die auf ökologische Landwirtschaft umgestiegen sind, erzielen zudem höhere Ernten. So tragen diese Anbaumethoden dazu bei, ohne Risiko von Schulden oder Verursachung von Umweltschäden Nahrungsmittel zu produzieren. Daher stellt die ökologische Landwirtschaft für Millionen von KleinbäuerInnen die beste Methode dar, ihre Existenz dauerhaft zu sichern.
Der Öko- Anbau knüpft an die jeweiligen traditionellen Bewirtschaftungsmethoden in ländlichen Gebieten an. Um die Nahrungssicherung dort zu verbessern bzw. wiederherzustellen kommt die Hauptrolle der Selbstversorgung zu. Es geht darum, die Bodenfruchtbarkeit mit ökologischen Anbaumethoden zu erhöhen. Dies schafft mit der Sicherung ausreichender Nahrungsmittel die Grundlage für eine künftige Vermarktung überschüssiger Produkte.
Durch Beratung der KleinbäuerInnen in den Ländern des Südens und durch Anwendung einfacher, moderner Techniken des Öko- Landbaus, angepasst an die örtlichen Bedingungen, wird dies sichergestellt.
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